Woher kommt heute der Strom?
Seit man in der Mitte des 19. Jahrhunderts begann den Strom für die Menschheit zu nutzen hat sich bis heute einiges verändert. Jedes Haus hat heute einen Stromanschluss. Den braucht man ja mittlerweile ja auch unbedingt. Denn ohne Elektrizität wäre ein Haushalt nicht funktionsfähig. Keine elektrische Waschmaschine, kein Elektroherd, keine elektrische Beleuchtung und kein Fernseher würden funktionieren. In gewisser Weise sind wir vom Strom abhängig. Das merken wir bei jedem Stromausfall. Aber woher kommt heute eigentlich unsere Elektrizität. Von vielen bekommt man auf diese Frage die mehr oder weniger ernst gemeinte Antwort: „Aus der Steckdose“. So einfach ist es aber bei weitem nicht. Spätestens seit der Debatte um die Atomkraft beschäftigen sich mehr Bürger mit dem Strom und seiner Erzeugung. In Deutschland besteht die Elektrizität die aus unserer Steckdose kommt aus einem Energiemix.
Das heißt aus unterschiedlichen Arten von Stromerzeugung. Aus Braunkohle werden 24% des Stroms gewonnen. Aus Steinkohle 19%, aus Kernenergie 22%, aus Erdgas 14%. Der Rest wird aus Windenergie, Fotovoltaik, Biomasse, Wasserkraft und sonstigen Methoden zur Stromerzeugung gewonnen. Die Zukunft liegt aber ganz klar nicht in den fossilen Brennstoffen. Denn diese werden irgendwann zur Neige gehen. Stromerzeugung aus regenerativen Energiequellen wie Wasser, Wind und Fotovoltaik werden die Zukunft und die kommenden Hauptträger der Stromerzeugung sein. Es wird aber in Zukunft auch ein Umbau des Stromnetzes erforderlich sein, dass es an die veränderten Bedingungen anpasst. Grundsätzlich liefert immer das nächst gelegen Kraftwerk, also auch dessen Betreiber den Strom. Wer sich trotzdem für einen Wechsel des Anbieters entscheidet, kann möglicherweise durchaus günstigeren Strom beziehen.

